Wichtig
Sonnenfinsternis sicher beobachten
Nie ungeschützt in die Sonne schauen. Auch während einer teilweisen Verfinsterung ist die verbleibende Sonnensichel hell genug, um die Netzhaut dauerhaft und schmerzfrei zu schädigen — man merkt den Schaden erst, wenn es zu spät ist.
Sichere Methoden
- Geprüfte Finsternisbrille nach Norm EN ISO 12312-2. Vor Gebrauch auf Kratzer, Löcher und Beschädigungen prüfen — im Zweifel entsorgen.
- Projektionsverfahren: das Sonnenbild durch eine kleine Öffnung (Lochblende, Küchensieb) auf eine helle Fläche projizieren. Man blickt dabei von der Sonne weg.
- Teleskop oder Fernglas nur mit zertifiziertem Sonnenfilter vor dem Objektiv (nicht am Okular — dort kann er durch die Hitze zerspringen).
Nicht sicher
- Sonnenbrillen, auch mehrere übereinander — sie halten Infrarot und UV nicht ab.
- Rußglas, belichtete Filme, Rettungsdecken, CDs, Butterbrotpapier.
- Der Blick durch ungefilterte Kamera-, Fernglas- oder Teleskopoptik — das bündelt das Sonnenlicht zusätzlich.
Handykameras
Ein kurzer Schnappschuss schadet dem Sensor in der Regel nicht. Wer aber die Kamera länger direkt auf die Sonne richtet — besonders mit Telezoom — riskiert einen dauerhaften Schaden am Bildsensor. Für die AR-Standortprüfung dieses Portals gilt: Das Handy wird zum Himmel gehalten, aber du schaust auf den Bildschirm, nicht durch die Kamera in die Sonne.
Nur während der Totalität
Ausschließlich in den wenigen Minuten der vollständigen Bedeckung (totale Sonnenfinsternis) darf man mit bloßem Auge hinsehen. Sobald am Rand wieder das erste Sonnenlicht erscheint, sofort wieder die Finsternisbrille aufsetzen. Bei einer ringförmigen Finsternis bleibt immer ein heller Sonnenring sichtbar — hier ist der Filter durchgehend Pflicht.
Dieses Portal verkauft keine Filter und bewirbt keine Produkte. Achte beim Kauf auf die Norm EN ISO 12312-2 und einen seriösen Anbieter.